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Erhöhen Sie den Wirkungsgrad Ihres offenen Kamins durch den Einbau einer Warmluftkassette.

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Der Kamin

die nostalgische, romantische Feuerung

Der offene Kamin war bis in das 19. Jahrhundert weit verbreitet um einzelne Räume von unbeheizten Gebäuden bewohnbar zu machen. So gab es speziell in Frankreich riesige offene Kamine von bis zu 2 Meter Höhe und ca. 1,50 m Breite. Der rauchfreien Funktion wurde seinerzeit wenig Bedeutung zugemessen, weil die Aufstellräume permanent durch Undichtigkeiten belüftet waren und der Geruch von Rauch einfach hingenommen wurde. Ein Zustand, der in der heutigen Zeit undenkbar ist und bei den heutigen Konstruktionen von Wohngebäuden unweigerlich zu Rauchgasvergiftungen führen würde.

Wir unterscheiden folgende Kaminsysteme:

Der offene Kamin bietet sehr viel Atmosphäre bei geringster Wärmeausbeute. Hier dient nur die Strahlungsenergie des Feuers der Wärmenutzung. Diese Feuerung benötigt sehr viel Verbrennungsluft, die während des Heizens dem Aufstellraum entnommen wird. Der Bedarf beträgt bei Nutzung als alleinige Feuerstätte im Aufstellraum 360 Kubikmeter je Stunde je qm Feuerungsöffnung. Der Rauminhalt eines 30 qm großen Wohnzimmers beträgt ca. 75 Kubikmeter. Hier geht also ohne separate großzügige Zuluftführung nichts. Kann nicht genügend Zuluft nachströmen, wird der druckseitige Widerstand im Schornstein zu hoch und der Kamin "qualmt".

Der Heizkamin ist eine mit einer Glasscheibe verschlossene Feuerstätte, die in der Regel geschlossen betrieben wird. Hier strömt kalte Raumluft von unten an den Feuerraumseitenwänden vorbei und wird oberhalb der Feuerstätte über Warmluftgitter erwärmt dem Aufstellraum zugeführt. Die Heizgase werden über eine Verbindungsleitung direkt dem Schornstein zugeführt und nicht weiter zur Wärmespeicherung genutzt. Oft werden diese Feuerstätten mit vertikal hochschiebbaren Glastüren verschlossen um die Feuerstätten auch offen betreiben zu können. Hier muss die Bemessung der Zuluft und des Schornsteins für den offenen Betrieb erfolgen. Eine optimale Nutzung für den geschlossenen Betrieb ist dadurch leider nicht mehr gewährleistet. Diese Kamineinätze sind inzwischen auch als Warmwassergeräte, dann allerdings nur geschlossen betreibbar, zur Einbindung in die Heizungsanlage erhältlich.

Der Speicherkamin entspricht im Wesentlichen dem vorbeschriebenen Heizkamin, jedoch dienen hier die Heizgase der Wärmespeicherung über nachgeschaltete Keramikzüge. Die hier gespeicherte Wärme wird über einen langen Zeitraum als Strahlungswärme dem Raum zugeführt. Auch hier ist ein offener Betrieb nicht möglich.

Besonders die Dimensionierung der Zuluft und die Bemessung vom Schornstein sollte bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden. Wir beraten Sie gerne hierzu.



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